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Heckenpflanzen |
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Hecken
übernehmen die Funktion eines Zauns, sind dabei aber viel freundlicher
anzusehen. Entscheidet man sich für immergrüne Laub- und Nadelgehölze
bleibt der Effekt Sichtschutz auch im Winter erhalten.
Gleichzeitig sind immergrüne Hecken der Lebensraum von Vögeln und
anderen Lebewesen.
Hecken mindern die Windgeschwindigkeit, sind Schalldämpfer und
Staubfilter zugleich. Laubgehölze bezeichnet man als immergrün, wenn
sie ihr Laub mindestens zwei
Jahre halten. Immergrün sind auch fast alle Nadelgehölze.
Wintergrün sind Laubgehölze, die ihr Laub im Winter behalten und
es erst im Frühjahr mit dem Neuaustrieb abstoßen. Die Wintergrünen
wie Liguster stammen aus wärmeren Regionen. Der Frost führt dazu, daß
sie ihr Laub im Frühjahr abstoßen.
Die
beste Pflanzzeit ist der Herbst. Immergrüne Laubgehölze und
Nadelgehölze können rechtzeitig neue Wurzeln bilden. Die Pflanzen
danken es mit einem guten Wachstum im nächsten Jahr.
Soll
die Hecke blickdicht werden, müssen die Pflanzabstände entsprechend
eng geplant werden. Die spätere Breite bestimmt ob eine einreihige oder
eine versetzte zweireihige Pflanzung in Frage kommt.
Ballenlose
Heckengehölze vor dem Pflanzen mindestens eine Stunde in Wasser
tauchen. Anschließend die Wurzeln um ein Drittel zurückschneiden, denn
nur so bilden sie neue wichtige Wurzeln für die Nährstoffaufnahme.
Containerpflanzen mit dem Topf ins Wasser tauchen, bis keine Luftblasen
mehr zu sehen sind. Anschließend die Pflanze aus dem Topf holen und die
Wurzelringe abschneiden. Ballenware vor dem Pflanzen ebenfalls wässern.
Für die Pflanzung der Hecke empfiehlt sich die Grabenpflanzung. Es wird
ein Graben ausgehoben, der doppelt so breit und tief ist wie die Ballen
der zu pflanzenden Heckengehölze. Den Verlauf der Hecke mit Pflöcken
und einer gespannten Schnur markieren. Die Erde in der Grabensohle
auflockern, damit hier später kein Wasser steht. Die Aushuberde mit
Kompost bzw. Pflanzerde aufbessern. Anschließend die Pflanzen in
regelmäßigen Abstand in den Graben setzen. Vorher Ballentücher
oder Drahtballen öffnen! Sind die Pflanzen in einer geraden Linie
ausgerichtet den graben wieder mit Erde auffüllen.

Es können Dünger
wie Hornspäne oder Kompost verwendet werden. Antreten und kräftig
wässern, damit die Hohlräume im Boden zugeschlämmt werden und die
Wurzeln nicht austrocknen. Die Hecke auf gleichmäßige Höhe stutzen.
Erst wenn die Hecke austreibt und neue Blätter bildet, sollte die
nächste Düngung erfolgen.
Je
häufiger Laubhecken geschnitten werden, desto dichter werden sie.
Immergrüne Hecken sollten im September nur noch ganz leicht,
sommergrüne Hecken können stärker geschnitten werden. Die Hecke
sollte konisch (nach oben verjüngt) geformt werden, dadurch wird
verhindert, daß die Hecke nach unten verkahlt. Schüttere
Laubgehölzhecken, durch die man ohne Mühe durchschauen kann, sind das
Ergebnis mangelnder Pflege und falschen Schnitts. Es hilft nur ein
radikaler Rückschnitt. Wie tief geschnitten werden darf hängt von der
Höhe der Hecke und der Gehölzart ab. Als Faustregel gilt nicht mehr
als zwei Drittel abschneiden. Z.B. die Hecke ist 1,20m hoch, nach dem
Schnitt ist sie nur noch 0,40m hoch. Zusätzlich können die Seiten auch
um zwei Drittel eingekürzt werden.
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Sorte: |
Eigenschaften: |
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Eiben
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Eiben
sind Heckengehölze, die sich durch ihre Schnittverträglich, sogar ins
mehrjährige Holz auszeichnen. Eiben vertragen selbst radikale
Rückschnitte, sind jedoch nicht ganz preiswert. |
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Wacholder
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Wacholder
ist ein sehr frosthartes Gehölz. Vorsicht Wacholder ist
empfindlich gegen Staunässe.
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Tannen und Fichten
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Eine
Heckenalternative für Gärten in kalten, luftfeuchten Höhenlagen.
Extrem frostharte, unverwüstliche Gehölze, die allerdings Erfahrung
beim richtigen Schnitt voraussetzen. Im Flachland neigen sie zum
Verkahlen. |
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Lebensbaum
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Immergrüne
Heckenpflanze, die schnell wächst und recht preiswert ist. Bräunliche
Nadelverfärbungen im Winter sind eine natürliche Erscheinung.
Unkompliziertes Heckengehölz, das schnittverträglich ist.
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Scheinzypresse
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Die
Scheinzypresse ist ein beliebtes Gehölz, das auch ohne Schnitt Säulen
bildet. Ist die Bodenfeuchtigkeit hoch, desto weniger neigen die
gelbnadeligen Sorten zum Verbrennen. |
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Liguster
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Liguster
ist ein preiswertes Heckenghölz, welches schnell wächst und einen
radikalen Rückschnitt problemlos verträgt. Die Früchte sind giftig,
jedoch fruchten regelmäßig geschnittene Liguster Hecken kaum. |
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Hainbuche |
Hainbuchen
sind schnittverträglich, winterhart und halten das Laub oft bis zum
Frühjahr. |
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Buchsbaum
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Der
Klassiker unter den Formschnittgehölzen. Er wächst sehr langsam und
eignet sich für Hecken bis 1,5m Höhe. Die Hecke sollte nicht im
Schatten gepflanzt werden.
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Stechpalme
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Eine
schöne Schmuckhecke mit sattgrünen Laub, das schön mit den roten
Beeren kontrastiert. Die Stechpalme ist genügsam und wächst sogar im
Schatten. Allerdings sollte sie erst im Frühjahr geschnitten werden
wegen möglicher Winterschäden. |
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Bambus
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Immergrüne
Gräser, die sich toll für Hecken eignen. Es gibt vielfältige
dekorative Halmformen und -farben. Unbedingt an die Wurzelsperren
denken, da Bambus sich sehr schnell ausbreitet. |
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Schneeball
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Die
Sträucher wachsen sehr dicht und breit. Der Schneeball ist sehr gut,
wenn eine Lärmdämmung benötigt wird. Der Schneeball blüht
weiß im Mai und hat rote Früchte , die sich später schwarz färben.
Diese Hecke ist nur zu empfehlen , wenn genügend Platz vorhanden ist. |
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Rhododendron
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Eine
schöne Blütenhecke für große Grundstücke. Rhododendron liebt es auf
kühlfeuchtem Humus zu stehen. Es gibt Blüten in den Farben rosa, weiß
violett, gelb und rot. |
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Kirschlorbeer
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Für
weite Teile eine ausreichend frostharte Heckenpflanze. Kirschlorbeer
blüht im Juni und duftet angenehm. Das Laub wirkt immer etwas glänzend
und ist immergrün. Kirschlorbeer kann auch in schattigen Bereichen
eingesetzt werden. |
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Feuerdorn
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Feuerdorn
hat Dornen und Früchte je nach Sorte in den Farben rot, orange oder
gelb. Die Sträucher werden sehr dicht und vertragen den Schnitt im
Herbst.
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Forsythien
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Neben
der klassischen Strauchform eignet sich das beliebte Gehölz
hervorragend als geschnittene Blütenhecke. Der Schnitt erfolgt nach der
Blüte. Es gibt neben der gelb blühenden auch eine weiß blühende
Schneeforsythie. |
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Wildrosen
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Eine
Hecke aus Wildrosen kann man frei wachsen lassen, vorausgesetzt es ist
ausreichend Platz vorhanden.
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Heckenrose
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Die
Heckenrose ist die häufigste Wildrose. Jährlich im Winter auslichten
und zurückschneiden. Der Boden sollte kalkhaltig sein. |
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Englische
Rose
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Die
englische Rose ist eine Starkwüchsige Strauchrose. Als Dreiergruppe
bildet sie einen dicken Busch.
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Seidenrose
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Die
Seidenrose eignet sich für eine Wildhecke. Sie kann zwischen 2 und 3
Metern hoch werden. Die Seidenrose liebt eine sonnige Lage und
kalkhaltigen Boden. |
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Prunkspiere
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Die
Prunkspiere ist eine Blütenhecke. Die weißen Blüten blühen von April
- Mai. Verblühte Triebe sollten rechtzeitig zurückgeschnitten werden,
damit Hecke unten nicht verkahlt.
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Flieder
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Freiwachsende
Fliederhecken werden bis zu 3m hoch. Flieder liebt Sonne und kann
Trockenheit vertragen.
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Kreuzdorn
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Der
Kreuzdorn ist eine Fruchthecke. Er blüht gelbgrün von Mai - Juni und
hat im Herbst schwarzviolette Beeren (giftig). Kreuzdorn
verträgt Schatten und gedeiht auf trockenen Sandböden.
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