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Kräuter werden nur in geringen Mengen benötigt und verbrauchen wenig Platz im Garten. Dafür ist ihr Aroma umso intensiver. Um einen hohen Gehalt an Wirkstoffen auszubilden, brauchen die würzigen Pflänzchen in erster Linie Sonne. Suchen Sie für Ihre Kräuter ein möglichst sonniges Plätzchen, denn viele beliebte Gewürzpflanzen wie Rosmarin, Lavendel oder Thymian sind normalerweise in den sonnigen Lagen des Mittelmeerraumes zu hause. Salbei, Thymian, Oregano und Rosmarin gehören zu den Arten, die einen warmen durchlässigen Boden brauchen. Halbschattige Bereiche im Garten kommen nur für wenige Würzkräuter in Frage, zum Beispiel Waldmeister und einige Minzearten. Einige Würzkräuter mögen aber auch frische, nährstoffreiche Böden. Dazu gehören Liebstöckel, Zitronenmelisse, Meerrettich, aber auch Schnittlauch, Petersilie, Bohnenkraut und Dill. Eine ausgiebige Düngung ist eher hinderlich. Viele Kräuter entwickeln ihr Aroma am intensivsten auf eher mageren, sandigen Böden. Pflanzenschutz ist im Kräuterbeet kaum nötig, da sich die einzelnen Arten mit ihren aromatischen Ausdünstungen gegen viele Alltagsschädlinge schützen können. Spezialisten sind Thymian und Bergbohnenkraut, die sich auf steinigem Untergrund besonders wohl fühlen. Die Pfefferminze bevorzugt feuchte Böden. Einjährige Pflanzen wie Dill, Basilikum, Kerbel und Bohnenkraut können Sie aus Samen selber ziehen. Mit
Estragon, Rosmarin und Lorbeer bringen Sie mediterranes Flair in Ihren
Speiseplan. Diese ausdauernden Pflanzen gibt es in Gärtnereien. |
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