Pflanzenschutz

Apfelmehltau

Mehltau ist eine der häufigsten Pilzkrankheiten bei Apfelbäumen. Schon im Winter kann man den Befall erkennen. Die Zweige haben einen mehligen Belag und die Knospen sehen zerfranst aus. Unmittelbar nach dem Austrieb erscheint ein weißer Pilzrasen auf Blättern und Blüten. Sie vertrocknen bald vom Rand her und sterben ab. Im Sommer befällte der Pilz immer neue Blätter und Triebspitzen. Der Erreger überwintert zwischen den Schuppen der Knospen und infiziert von dort aus sofort die jungen Triebe. Auf dem Pilzbelag bilden sich Sporen, mit denen sich der Mehltau verbreitet. Er ist ein typischer Schönwetter-Pilz, der sich an warmen Tangen und in taureichen Nächten am besten entwickelt. Schneiden Sie im Winter verdächtige Triebe bis ins gesunde Holz zurück und achten Sie beim Austrieb auf befallene Blätter und Blüten. Sie können Mehltau mit Pilzfrei Saprol F (Celaflor) oder Mehltau-Frei Netzschwefel 80 WP (Dr. Stähler) bekämpfen.

Apfelwickler
Die Weibchen dieses Kleinschmetterlings legen ihre Eier an Früchten und Blättern von Apfelbäumen ab. Daraus schlüpfen winzige Raupen, die sich sofort in die Früchte hineinbohren. Und schon ist der Wurm im Apfel. Mit Lockstoff- oder Pheromonfallen, die in die Bäume gehängt werden, lockt man die Schmetterlinge in die Falle und die Eiablage wird verhindert. Eine andere ist eine dreifach verdünnte Wermutbrühe, die in die Bäume gespritzt wird. 

Birnengitterrost
Der Birnengitterrost wird von dem Rostpilz Gymnosporangium sabinae verursacht. Bei den Verdichtungen auf der Blattunterseite handelt es sich um Vermehrungsbehälter, aus denen im Herbst unzählige Vermehrungskörper (Sporen) herausbrechen. Für seine Entwicklung braucht der Pilz jetzt zusätzlich einen Wacholder, auf dem die Sporen zu einem Pilzgeflecht wachsen und überwintern. Im nächsten Frühjahr bilden sich auch auf den Wacholderzweigen Verdichtungen, die wiederum Birnblätter zur Infektion brauchen. Damit schließt sich der Kreis. Je dichter Birnbäume und Wacholder zusammenstehen, umso häufiger und heftiger ist die Infektion.. Mit einem Rostfungizid (z.B. Dithane Ultra oder Polyram Combi) läßt sich der Pilz auf Birnenbäumen eindämmen. Auf Wacholder kann der Pilz hingegen nicht bekämpft werden. 

Blattfleckenpilze

Blattfleckenpilze an Efeu entstehen, wenn die Pflanzen nicht schnell genug abtrocknen können. Die Folge sind dunkle, runde Flecke mit brauner Mitte auf den Blättern. Wächst das Blatt weiter, reißt das geschädigte Gewebe auf. Der Standort sollte schattig, kalkhaltig und auf keinen Fall völlig windgeschützt sein. Mit Kupferpräparaten kann man die Krankheit stoppen.

Blattläuse
Blattläuse hingegen treten in größeren Kolonien auf und lassen sich meist mit einem Papiertuch abstreifen. Die Pflanzen erholen sich, sobald sie wieder im Freien stehen. (siehe auch Rosenblattläuse) Farnkrautbrühe hilft gegen Schild- und Blattläuse. 1kg frisches oder 100g getrocknetes Farnkraut in 10 l Wasser einweichen und unverdünnt sprühen.  Brennesselbrühe hilft gegen Blattlausbefall. 1kg Brennesseln in 10 l Wasser einweichen und unverdünnt spritzen.

Buchsbaumkrebs

Der Buchsbaumkrebs wird durch den Pilz Volutella buxi hervorgerufen. Ist ein Zweig befallen, färben sich die Blätter grau bis gelb. Auf der Blattunterseite bildet ein rosa- bis orangefarbenes Sporenlager. Die toten Zweige müssen heraus geschnitten und die Blätter vom Boden aufgesammelt werden. Man sollte dichte Pflanzungen und feuchte Standorte meiden. Vor und während des Austriebs können Sie den Buchsbaum vorbeugend mit einem Grünkupferpräparat behandeln.

Dickmaulrüßler
Dickmaulrüßler fressen an Rhododendren und vielen anderen Garten- und Kübelpflanzen buchtenförmige Löcher in die Blätter. Die Rüsselkäfer können Sie mit Decis bekämpfen.

Erdbeerblütenstecher
Der Erdbeerblütenstecher ist ein Rüsselkäfer. Er ist 3 bis 4mm groß und ist braun bis schwarz. Im April und Mai benagt er die Blätter und Blütenstiele der Erdbeeren. Die Weibchen legen jeweils ein Ei, in die ungeöffneten Blütenknospen. Anschließend wird der Blütenstiel angefressen, der daraufhin umknickt. Die Blütenknospe welkt und fällt ab. Die Käferlarven entwickeln sich in den Blütenknospen weiter. Die Erdbeeren regelmäßig kontrollieren und abgeknickte Blüten entfernen. Bei Befall vor der Blüte Bio-Insektenfrei zwei- bis dreimal im Abstand von 7 Tagen spritzen.

Erdbeerstengelstecher

Der Erdbeerstengelstecher ist etwas größer als der Erdbeerblütenstecher und bereits im April unterwegs. Die Weibchen legen die Eier in den Blattstielen ab. Die Blattstiele werden angestochen und verdorren. Die Erdbeeren regelmäßig kontrollieren und abgeknickte Blattstiele entfernen. Bei Befall vor der Blüte Bio-Insektenfrei zwei- bis dreimal im Abstand von 7 Tagen spritzen.

Erdbeerweichhautmilbe

Die Erdbeerweichhautmilbe saugt an den Blättern. Da sie sehr klein ist (0,2mm) erkennt sie manchmal gar nicht mit bloßen Auge. Sie lebt zwischen den Haaren noch nicht entfalteter Blätter. Die Folge ist, daß die Erdbeerblätter klein bleiben und verkrüppeln. Der Befall kann sogar so stark sein, daß die Pflanze eingeht. Es gibt kein speziell zugelassenes Mittel gegen die Erdbeerweichhautmilbe. Nach der Ernte mit Schädlingsfrei Naturen spritzen, dies wirkt befallsmindernd. Das ständige Ausputzen der Pflanzen verschlechtert die Lebensbedingungen für Milben.

Erdflöhe

In Trockenperioden durchlöchern kleine Käfer, Erdflöhe genannt, die Blätter junger Rettiche und die Wurzelkörper von Radieschen. Es ist kein Mittel zugelassen. Gemüseschutznetze können den Befall deutlich reduzieren. Desweiteren hilft Rainfarnbrühe. 500g Kraut in 10 l Wasser einweichen. Vor Gebrauch im Verhältnis 1:2 verdünnen. Oder man spritzte mit Holunderjauche. 1kg Holunderblätter in 10 l Wasser aufsetzen. Abgesiebt gespritzt gegen Erdflöhe.

Feuerbrand
Feuerbrand befällt nur bestimmte Gehölze. Es sind Apfel, Birne, Quitte, Cotoneaster, Eberesche, Feuer-, Rot- und Weißdorn sowie Stranvaesien. Bei Befall werden die Blüten, Blütenstiele und Blätter schwarz. Die Triebspitzen krümmen sich beim Absterben und die Gehölze sehen wie verbrannt aus. Auf der Rinde bilden sich rötliche bis braune, aufreißende Infektionsstellen, aus denen gelbe Flüssigkeit austritt. Feuerbrand ist eine meldepflichtige Pflanzenkrankheit (Pflanzenschutzamt). Es gibt kein zugelassenes Bekämpfungsmittel für den Hobbygärtner. Bei Feuerbrand im Frühstadium kann man eine Bekämpfung mit Kupferpräparaten versuchen (z.B. Funguran). 

Florfliege
Die Florfliege ist ein Nützling und das Insekt des Jahres 1999. Die Florfliege sucht in der kalten Jahreszeit Unterschlupf in Gebäuden. man findet sie auf Dachböden, in Schuppen oder Kellern wo sie überwintern. Im April wollen Die Florfliegen jedoch wieder ins Freie, darum sollte man regelmäßig Dachbodenfenster und Luken öffnen. Die Larven heißen aus "Blattlauslöwen", da sie über 500 Blattläuse in ihrem Leben vertilgen.

Gallmilben

Gallmilben sind winzig klein. Erst die auffälligen Gallen zeigen ihre Anwesenheit. Gegenmaßnahmen sind nicht nötig, weil die Schadwirkung gering ist. 

Grauschimmel
Grauschimmel läßt Blattstiele verbräunen, Blütenknospen faulen und
überzieht die Pflanze mit einem grau-weißen Pilzgeflecht. Zum Austrieb und vier Wochen später mit Euparen behandeln. Kranke Pflanzenteile vernichten.

Haselnußbohrer
Der Haselnußboher ist ein 8mm großer Rüsselkäfer, der ab Mitte Mai an Haselnußblätter und Blütenstielen frißt. Später legt das Weibchen je ein Ei in 40 bis 50 junge Früchte. Die darus schlüpfenden Larven fressen die Nüsse völlig leer. Nach etwa vier Wochen bohren sie ein 2mm großes Loch in die Schale und verlassen die Nuß. Sobald die ersten Fraßschäden an Blättern sichtbar sind Spritzungen mit Spruzit-flüssig oder Schädlingsfrei Parexan durchführen.

Kartoffelkäfer
Der gefräßige Kartoffelkäfer kann mit seinen Larven in Jahren starken Auftretens ganze Kartoffelbeete kahlfressen. Gegen die jungen Larven wirkt das biologische Präparat Novodor, gegen Käfer und Larven Schädlingsvernichter Decis oder Detia Pflanzen

Kleine und große Kohlfliege

Die Larven der Großen Kohlfliege und noch häufiger die der Kleinen Kohlfliege nagen in die äußere Schicht von Rettich und Radieschen Fraßgänge. Die Gänge sind von Kot beschmutzt und werden von Fäulnisbakterien schwarz gefärbt. Als Schutz kann man nach der Saat Gemüseschutznetze über die Kulturen decken. Es helfen auch Mittel wie Bio-Gemüse-Streumittel oder chemische Präparate wie Insekten-Streumittel Nexion Neu. Des weiteren kann man um die Pflanzen einen Kohlkragen (im Fachhandel) legen, auf denen die Fliegen Eier ablegen, die Sie dann entfernen können.

Kohlhernie

Die Kohlhernie erkennt an kleingebliebenen Blättern mit gräulicher Farbe und schlaffem Gewebe sowie wucherartigen Verdickungen an den Wurzeln. In den Wucherungen entstehen die Vermehrungskörper (Sporen) des Schleimpilzes, die in großen Mengen freigegeben werden, wenn man die Pflanzen nicht rechtzeitig im Müll entsorgt. 

Kohltriebrüssler

Die Larven des Kohltriebrüsslers fressen Gänge in die Blattstiele und den oberen Teil der Rettichkörper. Als Schutz sofort nach der Saat Gemüseschutznetze über die Kulturen decken.

Malvenrost
Typisch für den Malvenrost sind braune Rostpusteln auf Stengeln und Blattunterseiten. Die Blätter welken und sterben ab. Öfter mit Rosenspray Saprol F oder Pilz-Frei Spiess Urania behandeln.

Mehltau
Mehltau an Zierpflanzen kann ganze Bestände zerstören. Die Pilzkrankheit breitet sich bei gutem Wetter explosionsartig aus, wenn nicht regelmäßig mit Netzschwefel oder Pilzfrei Saprol etwas dagegen getan wird.

Monilia-Pilz

Kirschbäume werden häufig vom Monilia-Pilz befallen. Der Pilz ruft die Zweig- und Spitzendürre hervor. Während der Steinobstblüte fliegen die Vermehrungskörper des Pilzes durch die Luft. Gelangen sie auf die Narbe einer Kirschblüte, bleiben sie wie Pollen kleben. Dort keimen sie aus und gelangen in den Zweig. Der Pilz verstopft die Leitungsbahnen und sondert ein Gift ab. Die Blüten werden braun und welken, die Blätter werden dürr. Befallene Triebe müssen sofort bis ins gesunde Holz zurückgeschnitten werden. Die abgeschnittenen Triebe nicht auf den Kompost tun, sondern in den Restmüll. Im nächsten Jahr rechtzeitig (insbesondere bei feuchter Witterung) während der Blüte dreimal mit Pizfrei Saprol Neu oder Neudo-Vital spritzen.

Narren- und Taschenkrankheit

Die Narren- und Taschenkrankheit an Zwetschgen wird durch einen Pilz hervorgerufen. Die Früchte bleiben klein und flach. Später sind sie mit einem weißen Pilzrasen bedeckt. Der Pilz ist während der Blütezeit aktiv. Wendet man das Spritzmittel Polyram WG gegen Zwetschgenrost an, hilft dies auch gegen die Narrenkrankheit.

Narzissenfliegen

Im Frühling blühen die Narzissen in allen Gelbtönen, wenn sie vergeblich auf die Blüten Ihrer Narzissen warten, könnte die Narzissenfliegen daran schuld sein. Es erscheinen lediglich grüne Blätter, jedoch schlecht wachsen, welken und vergilben. Untersucht man schließlich die Zwiebel entdeckt man Fraßlöcher und die Spitze ist weich. Die Maden (weiß oder gelb) der Narzissenfliegen werden bis zu 18mm lang und fressen sich in die Zwiebel. Eine Behandlung gibt es nicht und man kann nur die befallenen Pflanzen entfernen.

Ohrwürmer

Vom Frühjahr bis zum Herbst saugen zahlreiche Blattlaus-Arten an den jungen Trieben vieler Gartenpflanzen. Um die Vermehrung der Läuse zu verhindern,  sollte man Nützlingen wie Marienkäfern oder Ohrwürmern ein Quartier anbieten. Tontöpfe gefüllt mit Stroh haben sich bewährt. Die Insekten können sich so am Tag darin verkriechen. Die Töpfe sollten so aufgehängt werden, daß sie direkten Kontakt mit Ästen haben. So können Ohrwürmer leicht rein- und rauskrabbeln.

Rettichschwärze

Sind die Wurzelkörper eingeschnürt und unter den Einschnürungen schwarzgrau verfärbt oder trockenfaul, ist die Rettichschwärze am Werk. Halten sie weite Fruchtfolgen ein. In schweren Fällen mehrere Jahre mit der Kultur aussetzen.

Rhododendronzikade
Das Insekt schädigt die Pflanze indirekt, indem es beim Saugen am Knospenhals und bei der Eiablage einen Schadpilz überträgt, der zum Absterben der Knospen führt. Die Knospenbräune kann man nur durch den Überträger, die Zikade, bekämpfen. Im August legen die Zikaden ihre Eier ab, aus denen im Folgejahr Ende April gelbliche Larven schlüpfen. Spritzen Sie beim Austrieb mit einem Kaliseifenprodukt (Neudosan) oder einem ölhaltigen Mittel (Naturen). Mit Gelbtafeln am Rhododendron werden ab Ende Juni die erwachsenen Zikaden abgefangen. Bei starkem Befall hilft auch Schädlingsfrei Parexan.

Rosenblattläuse
Rosenblattläuse treten regelmäßig auf, manchmal schon ab März. Bei Befall Neudosan oder Pirimor spritzen. Spezielle Rosenpflaster wirken - einmal angebracht - zwei Monate gegen Blattläuse.

Rosengallwespe
In den grünen, gelben oder roten Rosenäpfeln überwintern die weißen Larven der Rosengallwespe. Am besten hilft das Abschneiden der sogenannten Gallen im Winter.

Rosentriebbohrer
Sollten Ihre Rosentriebe plötzlich welken, können Sie fast sicher sein, daß der Aufwärts- oder Absteigende Rosentriebbohrer sein Unwesen treibt. Die Larven dieser Pflanzenwespen sind 10 bis 12mm lang und gelb-rosa gefärbt mit braunem Kopf. Im April und Mai legen die erwachsenen Wespen ihre Eier einzeln an den Rosenstengeln ab. Der Abwärtssteigende Rosentriebbohrer legt sie in die weichen Triebspitzen, der Aufwärtssteigende in die Blattstielbasis. Die Larven fressen sich nun immer weiter in die Pflanze hinein. Ende Juni, Anfang Juli verlassen sie die Rosenzweige durch ein Bohrloch wieder. Zur Überwinterung verkriechen sie sich im Boden. Im Nächsten Jahr verpuppen sie sich und legen dann selbst wieder Eier ab. Rosen sollten ab Anfang Mai regelmäßig auf Befall kontrolliert werden. Befallene Triebe sofort abschneiden und entsorgen (nicht kompostieren). Bei Befall mit BI 58 oder Insekten-Spritzmittel Roxion behandeln.

Sägewespen

Die Weibchen der Sägewespen schieben ab April ihre Eier unter die Haut der Blütenkelche von Äpfeln und Pflaumen. Die Weibchen verfügen über einem sägeartigen Eiablagebohrer. Die Larven bohren sich in die Früchte und fressen das Innere aus. Madige Früchte stets auflesen.

Schildläuse
Schildläuse sind dagegen hartnäckiger, denn sie haben einen soliden Panzer. Die Larven wandern auf der Pflanze umher. Schildläuse schädigen Pflanzen, indem sie von ihrem Sauft saugen und klebrigen Honigtau auf den Blättern hinterlassen. Schildläuse sitzen auch versteckt an Blattstielen und Zweigen. Bei starkem Befall sprüht man zunächst Pflanzenspray Hortex. Für die Dauerwirkung werden Lizetan Combistäbchen verwendet. Farnkrautbrühe hilft gegen Schild- und Blattläuse. 1kg frisches oder 100g getrocknetes Farnkraut in 10 l Wasser einweichen und unverdünnt sprühen.
Schnecken
Schnecken richten im Garten großen Schaden an, da sie mit Vorliebe unsere Pflanzen fressen. Im September/Oktober ist die Zeit günstig, etwas gegen die Schneckeninvasion des nächsten Jahres zu unternehmen. Sie sollten liegengebliebene Blätter von freien Beeten absammeln und den Boden gründlich durchhacken
. So werden  die Gelege der Weichtiere freigelegt und Käfer, Vögel sowie andere Nützlinge dezimieren die unerwünschte Brut.

Schwammspinner
Im Juli und August legen die Schwammspinnerweibchen gelblichbraune, schwammähnliche Eipakete an Baumstämmen, Ästen und Hauswänden ab. Im April und Mai schlüpfen daraus die Larven, die sich von Eichen-, Weiden-, Buchen-, Hainbuchen-, Birken-, Obstbaumblättern und Kiefernnadeln ernähren. Im Winter sollte darum das Eigelege mit einer Drahtbürste entfernt werden. Die Raupen können mit Bacillus thuringiensis (z.B. Dipel) oder mit Pyretherum (z.B. Schädlingsfrei Parexan) bekämpft werden. Die Raupenhaare lösen bei empfindlichen Personen starke allergische Reaktionen aus.

Sitkafichtenlaus
Die Sitkafichtenlaus befällt Omorika-, Sitka- und vor allem Blaufichten im Frühjahr und im Herbst. Werden bei einer Klopfprobe  Läuse festgestellt, sofort gründlich mit Schädlingsfrei Naturen spritzen.

Spinnmilben
Spinnmilben setzen vor allem den Rosen in warmen, trockenen Sommern zu. Hier hilft Neudosan oder Pflanzen Paral Schädlings-Frei. Gegen Spinnmilben hilft auch Schachtelhalmbrühe. 1kg frischen oder 150g getrockneten Schachtelhalm in 10 l Wasser einweichen. Im Verhältnis 1:5 verdünnen. Oder man sprüht mit einem Zwiebelschalenauszug. 50g  Zwiebelschalen 4-7 Tage in 1 l Wasser ziehen lassen. Unverdünnt sprühen.

Sternrußtau

Der Sternrußtau gehört zu den hartnäckigsten Rosenkrankheiten. Der Befall wird sichtbar an den violettbraunen bis schwarzen Flecken auf den Blättern, die strahlenförmig auslaufen und den massiven Blattausfall. Den Standort der Rose möglichst hell und luftig wählen, schattige und feuchte Lagen sind zu meiden. Kalte, nährstoffarme und wasserundurchlässige Böden begünstigen den Pilz, aber auch extrem trockener Boden fördert den Pilz. Die abgefallenen Blätter regelmäßig aufsammeln und vernichten (nicht auf den Kompost, sondern in den Restmüll). Bei ersten Anzeichen eines Befalls mit Saprol Neu spritzen. Dies dämmt den Befall ein, aber auf Kosten der Blüten.

Weiße Fliegen
Kübelpflanzen werden häufig von saugenden Insekten befallen. Weiße Fliegen treten meistens schon im Winterquartier auf. Mit Gelbtafeln lassen sie sich erfolgreich bekämpfen. An der klebrigen Oberfläche der Gelbtafeln bleiben die Schädlinge hängen. Oder man benutzt das natürliche Spritzmittel Schädlingsfrei Neem, daß die Entwicklung dieser Insekten stoppt .